|
ZONTA Schweiz und Liechtenstein Areas 04/28 und 04/30
Sie sind hier ► Projekte
|
|
Mitgliederlisten und Clubs intern: (nur für Berechtigte)
|
Aktuell dokumentierte Projekte und Verschiedenes
|
|
ZISWAV-PROGRAMM |
|
Der entsprechende Fonds wurde im Jahre 1996 gegründet und funktionierte ab 1997 mit UNIFEM als Administrator. Die beiden Fonds passen zueinander, deshalb wurden die für 2008-2010 vorgeschlagenen Projekte unter dem Schirm der UNIFEM ausgewählt.
Das Total von 600'000 $ wird wie folgt aufgeteilt:
300'000 $ gegen Gewalt an Frauen mittels Gemeinde-Aktionen in Kambodscha
200'000 $ zur Bekämpfung physischer Gewalt gegen Frauen und Unterstützung der Schutz- und Antidiskriminierungs-Gesetze in Ägypten.
100'000 $ für das Gemeindezentrum zum Unterbringen und der Rehabilitation von Frauen, die Opfer von Gewalt in Syrien sind.
|
Kambodscha mit UNIFEM |
Gegen Gewalt an Frauen mittels Gemeinde-Aktionen in Kambodscha |
Zusammenfassung
Das Projekt unterstützt die Durchführung des Gesetzes zum Schutz gegen Opfer häuslicher Gewalt in den Provinzen Pursat, Prey Veng und Kampong Chhnang. Geprüft werden die heutige Khmer-Männlichkeit und ihre Dynamik, damit entsprechende Strategien und Interventionen zur Verhinderung von häuslicher Gewalt gegen Frauen geschaffen und die Einstellung und das Verhalten gewalttätiger Männer geändert werden. Männergruppen auf Gemeindeebene sollen mit den Männern arbeiten und sich mit der White Ribbon Kampagne vernetzen. Gemeindegruppen werden sich auch an die Frauen wenden, damit sie sich ihrer Rechte bewusst werden und ihres Zugangs zu rechtlichen und sozialen Diensten.
Die Organisation Gender and Development for Cambodia steht hinter der Durchführung des Projektes. Die Organisation ist erfahren in Verhinderung der Gewalt gegen Frauen und dem Schutz gegen alle Formen der Gewalt, speziell häusliche Gewalt.
|
Ägypten mit UNIFEM |
Bekämpfung physischer Gewalt gegen Frauen und Unterstützung der Schutz- und Antidiskriminierungs-Gesetze in Ägypten |
Zusammenfassung
Das Projekt wird die Umsetzung der betreffenden Gesetze unterstützen, die bereits FGM (weibliche Beschneidung) verbieten. Bewusstseinsbildung von Justizbeamten für die Frauenrechte und die Gleichberechtigung der Geschlechter, speziell beim Justizministerium, Innenministerium, Ministerium für soziale Solidarität, Polizeidepartemente, National Council of Women, den Medien, Organisationen auf Gemeindeebene und anderen NGOs.
Ausserdem die Rehabilitation von Opfern, rechtliche, medizinische und psychologische Hilfe, Workshops zur Mobilisierung der Opfer von Gewalt, damit sie den anderen Frauen in ihren Gemeinden das Problem bewusst machen. Zu den Massnahmen gegen Gewalt gehört auch der Kampf gegen die HIV-Infektion.
Projekt-Ziele
Die Frauen befähigen, damit sie Vorkommnisse der Gewalt verfolgen und rapportieren können.
Opfer von Gewalt rehabilitieren und sie unterstützen
Den Regierungsverantwortlichen und NGOs die Verbindung von Gewalt und HIV Risiko-Verhalten klarmachen.
Schutzzentren in Ägypten vergrössern und besser einrichten.
Bewusstseinsbildung bei allen Akteuren.
Vereinfachte Verfahren für alle Frauen ermöglichen
Al Shebab Foundation for Comprehensive Development ist die durchführende Organisation.
|
Syrien UNIFEM |
UNIFEM -
Gemeindezentrum zur Unterbringung und Rehabilitation von Frauen |
Zusammenfassung
Mit dem Projekt soll ein hoch qualifiziertes „One-Stop“ Zentrum geschaffen werden, mit dem Frauen, die Gewalttaten überlebt haben, speziell diejenigen, die in Armut leben, mit Schutz, medizinischen, rechtlichen und Integrationsmassnahmen geholfen wird.
Das Projekt startet eine breite Bewusstseinsbildungs-Kampagne für alle Beteiligten: Entscheidungsträger, potenzielle Kunden, Überlebende von Gewaltattacken, die Einwohner. Es soll Schulungen geben für Gesundheitsangestellte, Lehrer, Sozialarbeiter, Justizbeamte, Gemeinde- und religiöse Führer und die Medien. Das Projekt wird zusammen mit dem Ministry of Social Affairs, dem Ministry of Labour und NGOs durchgeführt.
Das Zentrum wird eingerichtet und das Personal und die Volontäre ausgebildet.
Geplant sind Informations-Kampagnen zu Frauenrechten und der Verantwortung, sie zu respektieren. Männer und Knaben sollen aufgefordert werden, sich stark zu machen gegen Gewalt an Frauen.
Wenn nötig sollen Gesetze, Vorschriften und Praktiken, die Frauen diskriminieren oder für die Frauen eine diskriminierende Wirkung haben, überprüft, revidiert, geändert oder aufgehoben werden.
Durchführung des Projektes: Association for Women’s Role Development.
| Afghanistan |
Projekt Frauenhaus
Karte-e-Solh, Bamiyan Projet Maison pour Femmes Karte-e-Solh, Bamiyan |
|
Projekt Frauen- und Waisenhausim Dörflein Karte-e-Solh, Bamiyan |
Projet
maison pour femmes et orphelins |
|
|
Die Frauen und Waisen sind Ende 2005 in ihr Haus eingezogen, für das 10 Zonta Clubs aus dem In- und Ausland die Einrichtung finanziert hatten. Die Afghanistanhilfe Schaffhausen übernimmt den laufenden Unterhalt. Jede Frau betreut dort mehrere Waisen und wie Verena Frauenfelder berichtete, war die Verbundenheit der Kinder untereinander berührend. Das Haus liegt mitten in der Siedlung mit den 80 einfachen, traditionellen Familienhäusern. Finanziert wurden diese von der Afghanistanhilfe Schaffhausen. Es gibt dort ausser dem Frauen- und Waisenhaus eine Klinik und je eine Schule für Mädchen und Knaben sowie ein Mehrzweck-Ausbildungshaus für Frauen. Das Dörfchen entwickelt sich sehr gut; die Bewohner sind initiativ, bauen teilweise ihre Küche außen an, um mehr Platz zu gewinnen, pflanzen Bäume, Gemüse, züchten Hühner. |
Les femmes et les orphelins habitent dans la nouvelle maison à Bamiyan depuis fin 2005. 10 clubs Zonta de la Suisse et d’autres pays ont payé l’aménagement de la maison et l’Afghanistan-Hilfe Schaffhausen paie pour l’entretien. Chaque femme s’occupe de plusieurs orphelins et Verena Frauenfelder nous informe que lors de sa dernière visite l’attachement entre les enfants l’a beaucoup touché.
La maison est située au milieu de l’habitat rural avec les 80 maisons simples, traditionnelles pour familles qui ont été payés par l’Afghanistan-Hilfe Schaffhausen. Il y a également un dispensaire et une école pour les filles et une pour les garçons ainsi qu’un centre de formation polyvalent. Le petit village se développe très bien et les habitants montrent beaucoup d’initiative – il y en a qui ajoutent leur cuisine dehors pour gagner plus de place, plantent des arbres, des légumes, élèvent des poules.
|
|
|
Bamiyan ist anders Es leben dort vor allem die fleissigen und aufgeschlossenen Hazaras und seit dem Frühling 2005 hat Bamiyan als Provinz-Governor eine Frau, die Erste überhaupt. Habiba Sarabi ist selbst eine Hazara und war Nachfolgerin von Sima Samar im Frauenministerium. Eine traurige Berühmtheit erlangte Bamiyan durch die im Frühling 2001 von den Taliban zerstörten Riesenbuddhas. Zurück bleiben nicht nur die leeren Nischen aber auch das Labyrinth der brüchigen Höhlen, der Unterkünfte der Mönche. In diesen Räumen gibt es noch Teile buddhistischer Fresken, die mittlerweile als die ältesten der Welt angesehen werden. Die einstige Pracht lässt sich anhand der Fragmente nur noch erahnen. Die Überreste der zerstörten Monumente kamen übrigens 2008 auf die Liste der 100 am meisten gefährdeten Stätten des World Monuments Fund. Bamiyan ist ausserdem berühmt wegen seiner Naturschönheit, z.B. die Band-e-Amir Seen. |
Bamiyan est
différent
|
|
|
Auch im Namen von Verena Frauenfelder von der Afghanistan-Hilfe Schaffhausen nochmals herzlichen Dank an alle Zontians, die sich bei diesem Projekt beteiligt oder sonstwie die Afghanistanhilfe unterstützt haben. Weitere Auskünfte und Unterlagen bei: Anni Rudin, Hauptstrasse 8, CH-4411 Seltisberg E-Mail: annirudin@vtxmail.ch Tel. 061 911 94 65 Mitglied des Zonta Club Liestal oder direkt bei Verena Frauenfelder Rosenbergstrasse 51, 8212 Neuhausen Tel./Fax 052 672 23 85 |
Egalement au nom de Verena Frauenfelder de l’Afghanistan-Hilfe Schaffhausen encore une fois merci à toutes les Zontiennes qui ont soutenu l’Afghanistan-Hilfe d’une manière ou autre. Informations et documentation chez : Anni Rudin, Hauptstr. 8, CH-4411 Seltisberg e-mail: annirudin@vtxmail.ch tél. 061 911 94 76. Membre du ZC Liestal ou directement chez Verena Frauenfelder, Rosenbergstr. 51, CH-8212 Neuhausen tél./fax 052 672 23 85 |
|
|
|
|