ZONTA Schweiz und Liechtenstein

Areas 04/28 und 04/30

 

Sie sind hier Projekte

 

Home
Clubs
Aktuell
Projekte
Diverses
Markt Marche
Prix Zonta
Retrospektive
Sponsoren+Links
Kontakt
Bilder

 

Mitgliederlisten und Clubs intern:

(nur für Berechtigte)

 

 

 

Aktuell dokumentierte Projekte und Verschiedenes

 

 

Internationale und Nationale Projekte

 

Ruanda

 

Vorbeugung der Übertragung von HIV von Mutter zu Kind
$600'000 im Biennium 2008-2010

 

Ziele

Der Übertragung von HIV von Mutter zu Kind vorbeugen mit vorgeburtlicher- und geburtlicher medizinischer Versorgung und diese mit Fortpflanzungs-Gesundheitsprogrammen verbinden sowie Unterstützung betreffend Nahrung, psychosoziale Dienste und einkommensfördernde Aktivitäten bei HIV-positiven Müttern.

Zusammenfassung

Was die Frauen und Kinder in Ruanda erwartet, ist bedauerlicherweise einmalig. Nach dem Genozid und Krieg ist Ruanda grösstenteils ein Land mit Frauen und Kindern. Deswegen ist die Behandlung HIV-positiver Frauen, Verhinderung der Übertragung des Virus und den Frauen Zugang zu medizinischer Versorgung und Familienplanung zu ermöglichen, umso bedeutender. Zusätzliche Verwundbarkeit der Frauen hat ernsthafte Rückwirkungen für das Land und seine Kinder. Wegen des Genozids hat Ruanda bereits weltweit am meisten Waisen und die HIV-positiven Mütter haben eine zweite Welle von Waisen ausgelöst. Ebenso katastrophal ist die Übertragung des Virus HIV-positiver Mütter auf ihre Kinder während der Schwangerschaft, Geburt oder beim Stillen.  

UNICEF wird deshalb mit entsprechenden Programmen Massnahmen gegen alle diese Probleme ergreifen. Das Gesundheitssystem soll durch Schulung des Personals  verbessert und eine Zusammenarbeit mit den Gemeinden angestrebt werden.  

Beim Genozid wurden viele Frauen vergewaltigt und mit HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt. Die HIV/AIDS Epidemie in Ruanda hängt jetzt auch zusammen mit der überall grassierenden Armut, schlechtem Zugang zu sozialen Diensten und den rund 30% der durch AIDS zu Waisen gewordenen Kindern. Todesfälle und Übertragung des Virus hängen auch mit der schlechten Fortpflanzungs- und Geburtshilfe zusammen. Dazu gehört immer auch die chronische Unterernährung.  

Nur etwa ein Drittel der betroffenen Kinder erhalten antiretrovirale Medikamente. Und in nur etwa der Hälfte des Landes gibt es Möglichkeiten zur Verhinderung der Ansteckung von Mutter zu Kind.  

Mit geeigneten Massnahmen wäre es möglich, die Übertragung des Virus praktisch zu eliminieren. UNICEF schlägt vor, grundlegende Programme auszuweiten, sog. „Massnahmen-Pakete":

  • Standard Tests und Beratung (freiwillig und vertraulich) Medikamente und Beratung zur Verhinderung einer Übertragung durch Stillen.

  • Psychologische Beratung

  • Familienplanung, Schulung der Gemeinde- und religiösen Führungskräften zur Reduktion der Diskriminierung.

  • Zusätzliche Nahrungsmittel für schwangere Frauen.

  • Überwachung der erfassten Fälle und Überweisung zu Stellen, die antiretrovirale Therapien anbieten.

  • Antibiotika zur Reduktion von Infektionen, die tödlich sein können.

  • Wenn möglich Baby-Programme.

  • Verbesserte Nachsorge, d.h. Tests und Behandlung  für Babies, die HIV ausgesetzt sind.

  • Massnahmen zur Einkommensförderung.

UNICEF wird mit den Gemeinden, der Regierung, NGOs und Privaten zusammenarbeiten, damit Ruanda die Programme betreuen kann. Die Regierung in Ruanda ist demokratisch, mit einer nie da gewesenen Frauenbeteiligung. Die Infrastruktur verbessert sich und die Regierung arbeitet mit internationalen Partnern zusammen, um seine HIV/AIDS-Epidemie zu stabilisieren, die Ausbreitung zu stoppen und für die Betroffenen zu sorgen.  

Nicht nur ein Grossteil des medizinischen Personals ist umgekommen, auch das Ausbildungssystem wurde durch den Genozid zerstört. Unzählige Kinder konnten nicht zur Schule gehen. Im Jahre 2003 wurden die Schulgebühren zwar abgeschafft aber indirekte Kosten sind immer noch horrend für viele Familien.
70% der Frauen sind vermehrt der Gewalt ausgesetzt, weil viele männliche Partner umgekommen sind.  

Technische und administrative Unterstützung des Projektes belaufen sich bei UNICEF auf 7%.


 

Guatemala
mit UNIFEM

 

Safe Cities für Frauen in Guatemala City und San Salvador, El Salvador
$600’000 im Biennium 2008-2010


Zusammenfassung

Mit dem Projekt soll die Sicherheit der Frauen in Guatemala City, Guatemala und San Salvador, El Salvador erhöht werden, indem den Frauen geholfen wird, mit der lokalen Regierung und Stadtplanern zusammenzuarbeiten zur Erarbeitung praktischer Lösungen, öffentlichem Vorgehen und Stadtplänen, die das Risiko der Gewalt gegen Frauen in ihren Städten vermindern. Das Projekt stützt sich auf ein grösseres UNIFEM Regionalprogramm, das in vier städtischen Gebieten in Lateinamerika läuft. 

Ziele, Strategien, Aktivitäten

  • Dokumentation der Verbindungen zwischen reduzierter geschlechtsspezifischer Gewalt und verbesserter Stadtplanung.

  • Kampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit rund um Gewalt gegen Frauen in Städten.

  • Frauen befähigen, NGOs und andere Beteiligte, öffentliches Vorgehen zu entwickeln, das mit einer geschlechtsbezogenen Perspektive hilft, die Sicherheit der Frauen zu gewährleisten.

  • Gelegenheiten zur Zusammenarbeit zwischen Entscheidungsträgern, Kommunalplanern und lokalen Frauen-NGOs nutzen, Vorgehen und Stadtplanung anpassen.

  • Informationen zu den gemachten Erfahrungen und erfolgreichen Praktiken unter dem Publikum, den Medien und anderen relevanten Personen verbreiten.

Dienst an der Bevölkerung durch das Projekt

Das Projekt wird in einer der ärmsten Umgebungen jeder dieser Hauptstädte gestartet. Es gibt ca. 600 Familien oder 3'000 bis 3'500 Leute in den beiden Stadtgebieten. Frauen und NGOs in den Innenstädten und der Umgebung profitieren direkt von der Leistungsfähigkeit und ganze Nachbarschaften mit Frauen, Männern und ihren Familien profitieren von einer verbesserten Stadtplanung und Vorgehen. 

Hintergrund

Gewalt in den Städten in Lateinamerika ist ein immer grösser werdendes Phänomen mit einer Mordrate, die um 114% höher ist als der Weltdurchschnitt. In Guatemala und El Salvador liegt die Anzahl der Gewalttaten in Städten, teilweise mit Todesfolge, über dem regionalen Durchschnitt. Diese Nationen werden immer städtischer und in der Bevölkerung wächst das Gefühl der Unsicherheit, vor allem bei jungen Frauen, die privat und in öffentlichen Räumen speziell der Gewalt ausgesetzt sind.  

Die Wurzeln der vermehrten Gewalt gegen Frauen in Guatemala und El Salvador sind komplex. Kürzlich zu Ende gegangene Bürgerkriege haben zu einer Gewaltkultur beigetragen, wo Konflikte mit Waffengewalt gelöst werden. Verschlechterte wirtschaftliche Bedingungen, fehlende Arbeitsplätze, Rückführung von Bandenmitgliedern und Kriminellen und vermehrter Drogenhandel verschlimmern die Situation. Durch die traditionell untergeordnete Stellung der Frauen in der Gesellschaft sind sie bei dieser sozialen Unsicherheit einem höheren Gewaltrisiko ausgesetzt.  

Projekt der UNIFEM Safe Cities for Women

Das Hauptziel der Regionalprogramme und dem vorgeschlagenen UNIFEM-Projekt ist die Stärkung der Frauenrechte zur Verminderung der Gewalt gegen Frauen. Eine enge Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen, Netzwerken und lokalen Regierungen ist geplant, damit die Sicherheit in den Städten auch die Probleme und Ansichten der Frauen berücksichtigen.  

Nachhaltigkeit und Echo

Das Projekt in Guatemala und El Salvador profitiert von Kenntnissen, Erfahrung und Expertisen, die im zweiten Jahr der Inkraftsetzung eines grösseren Programms in Rosario, Argentinien; Santiago de Chile und Bogota in Kolumbien gemacht wurden. Projekt-Manager in den UNIFEM Regionalbüros für Brasilien und dem Süden, Mexiko, Zentralamerika, Kuba und die Dominikanische Republik koordinieren das Programm, das ausserdem von der spanischen Entwicklungskooperation AECI unterstützt wird. 

Schlussfolgerung

Die Vereinten Nationen, Regierungen, Netzwerke von Frauenorganisationen und Menschenrechtsaktivisten sind auf die Situation in Guatemala und El Salvador aufmerksam geworden, weil sie die alarmierenden Zahlen der Gewalttaten gegen Frauen als dringlich erachten und sofort handeln wollen. Das UNIFEM-Programm Safe Cities for Women ermöglicht den Frauen, Anpassungen in der Öffentlichkeit und bei der Stadtplanung zu erreichen und so ihren Bedürfnissen in einer städtischen Umgebung entgegenzukommen, damit die Gewalt gegen sie vermindert wird.  

Technische und administrative Unterstützung des Projektes belaufen sich bei UNIFEM auf 7%.

 


Liberia
UNFPA United Nations Population Fund

 

 

Verminderung von Geburtsfistula bei Müttern in Liberia$ 450'000 im Biennium 2008-2010


Zusammenfassung

Die Vorbeugung der Fistula, die Behandlung und Reintegration der Patienten sind integrale Teile des liberianischen Reproduktions-Gesundheitsprogramms. Es geht um das Erreichen, Bewusstseinsbildung und Schulung der Bevölkerung und den Zugang zu Geburtsnotfall- Betreuung.  

Viele Frauen in Liberia haben Fistula und müssen behandelt werden. Die grosse Zahl der Fälle ist beunruhigend. Mit Beteiligung des JFK-Spitals soll die entsprechend Spitalabteilung Geburtsfistula richtig behandeln und gleichzeitig die Ärzte und das übrige medizinische Personal schulen können.

Hintergrund

Liberia hat eine Bevölkerung von ca. 3,5 Millionen mit einer hohen Todesrate von 578 Todesfällen pro 100'000 Geburten. Die maternelle Krankheitsziffer ist nicht erforscht, zeigt sich aber bei jeder Frau, die an Schwangerschafts-Komplikationen stirbt und an den vielen Frauen, die unter Komplikationen bei Geburten leiden, die ernsthafte Verletzungen und Gebrechen erleiden. Geburtsfistula ist eine der schwersten unter diesen Gebrechen. 

Das Land ist dabei, sich nach 15 Jahren Bürgerkrieg zu erholen. Die Entwicklung der sozialen- und wirtschaftlichen Entwicklung ist beeinträchtigt worden. Die Infrastruktur  im Gesundheitswesen z.B. wurde zerstört: Entwicklung der Human Resources kam zu einem Stillstand und die meisten der ausgebildeten Leute waren gezwungen, das Land zu verlassen. Zugang zu bestehenden Gesundheitseinrichtungen und ausgebildetem Personal wurde schwieriger; ein Anstieg der maternellen Todesrate und Gebrechen, inbegriffen Geburtsfistula, war unvermeidlich. 

Eine Erhebung im September 2006 zeigte, dass

  • Zu lange Wehen zu 87% die Ursache der Fistula waren.

  • Über 52% der Patientinnen mit Fistula lagen mehr als zwei Tage in den Wehen.

  • Verzögerung beim Fällen von Entscheiden, während den Wehen Fachpersonal beizuziehen, verursachten Fistula bei 83% der Patientinnen.

  • Mehr als 55% der Patientinnen lebten mehr als zwei Jahre mit Fistula, ehe sie medizinische Hilfe erhielten.

  • Stigma war ein Problem bei 57% der Frauen die von ihren Männern ausgestossen wurden.

Projektziele

Zur Eliminierung der Geburtsfistula beizutragen und die Sterblichkeit bei Müttern und Neugeborenen und die Gebrechen in Liberia zu reduzieren. 

Strategien

  • Koordination und Partnerschaft

  • Durchsetzen der Rechte, Mobilisierung der Gemeinden und Ausbildung.

  • Kapazitäts-Aufbau auf allen Ebenen.

  • Ausweitung strategisch platzierter und voll funktionierender funktioneller Geburts-Notfall-Einrichtungen.

  • Abgabe eines breit gefächerten Mix von Kontrazeptiva. 

  • Zugang zu kostenloser und qualitativer Behandlung von Fistula.

  • Bedürfnisse für die Reintegration der Frauen regeln, die wegen Fistula behandelt wurden.

Unterweisung

In Nigeria werden zwei Ärzte und ein Anästhesist während zwei Wochen geschult. Ausserdem wird ein Arzt zwei Wochen nach Addis Abeba gehen. *
Auch in Liberia soll es Ausbildungen geben. Pro Landspital werden fünf Angestellte im Gesundheitswesen ausgebildet.

Frauen sollen geschult werden, wenn sie für sich und ihre Familien kein Auskommen haben. Grundlegende Geschäftspraktiken, Haltbarmachung von Lebensmitteln etc.  

Medikamente und medizinisches Material

wie z.B. Plastikschürzen und Folien, Spritzen und Nadeln, med. Nähmaterial, Antiseptica, Reinigungsmittel, Air Conditioner, Ventilatoren und Kühlschränke werden beschafft.  

 * Anmerkung: Addis Abeba, weil sich dort  das bekannte Fistula Spital befindet, das vor mehr als 40 Jahren von Dr. Catherine Hamlin und ihrem Mann gegründet wurde. Siehe den Bericht nach der Hawaii-Convention: Fistula entsteht durch Einrisse, erworben nach komplettem Dammriss. Es gibt Blasen-Darmfisteln und Mastdarm-Blasen-Scheiden-Fisteln mit Harn- und Kotinkontinenz. Gynäkologen erhalten eine spezielle Ausbildung in Addis Abeba.

 



ZISWAV-PROGRAMM

 


„Zonta International Strategies to Prevent Violence Against Women”

Der entsprechende Fonds wurde im Jahre 1996 gegründet und funktionierte ab 1997 mit  UNIFEM als Administrator. Die beiden Fonds passen zueinander, deshalb wurden die für 2008-2010 vorgeschlagenen Projekte unter dem Schirm der UNIFEM ausgewählt.  

Das Total von 600'000 $ wird wie folgt aufgeteilt:

  • 300'000 $ gegen Gewalt an Frauen mittels Gemeinde-Aktionen in Kambodscha

  • 200'000 $ zur Bekämpfung physischer Gewalt gegen Frauen und Unterstützung der Schutz- und Antidiskriminierungs-Gesetze in Ägypten.

  • 100'000 $ für das Gemeindezentrum zum Unterbringen und der Rehabilitation von Frauen, die Opfer von Gewalt in Syrien sind.


 

Kambodscha
mit UNIFEM

 

Gegen Gewalt an Frauen mittels Gemeinde-Aktionen in Kambodscha

Zusammenfassung

Das Projekt unterstützt die Durchführung des Gesetzes zum Schutz gegen Opfer häuslicher Gewalt in den Provinzen Pursat, Prey Veng und Kampong Chhnang. Geprüft werden die heutige Khmer-Männlichkeit und ihre Dynamik, damit entsprechende Strategien und Interventionen zur Verhinderung von häuslicher Gewalt gegen Frauen geschaffen und die Einstellung und das Verhalten gewalttätiger Männer geändert werden. Männergruppen auf Gemeindeebene sollen mit den Männern arbeiten und sich mit der White Ribbon Kampagne vernetzen. Gemeindegruppen werden sich auch an die Frauen wenden, damit sie sich ihrer Rechte bewusst werden und ihres Zugangs zu rechtlichen und sozialen Diensten.  

Die Organisation Gender and Development for Cambodia  steht hinter der Durchführung des Projektes. Die Organisation ist erfahren in Verhinderung der Gewalt gegen Frauen und dem Schutz gegen alle Formen der Gewalt, speziell häusliche Gewalt.


Ägypten
mit UNIFEM

 

Bekämpfung physischer Gewalt gegen Frauen und Unterstützung der Schutz- und Antidiskriminierungs-Gesetze in Ägypten

Zusammenfassung

Das Projekt wird die Umsetzung der betreffenden Gesetze unterstützen, die bereits FGM (weibliche Beschneidung) verbieten. Bewusstseinsbildung von Justizbeamten für die Frauenrechte und die Gleichberechtigung der Geschlechter, speziell beim Justizministerium, Innenministerium, Ministerium für soziale Solidarität, Polizeidepartemente, National Council of Women, den Medien, Organisationen auf Gemeindeebene und anderen NGOs.

Ausserdem die Rehabilitation von Opfern, rechtliche, medizinische und psychologische Hilfe, Workshops zur Mobilisierung der Opfer von Gewalt, damit sie den anderen Frauen in ihren Gemeinden das Problem bewusst machen. Zu den Massnahmen gegen Gewalt gehört auch der Kampf gegen die HIV-Infektion.

Projekt-Ziele

  • Die Frauen befähigen, damit sie Vorkommnisse der Gewalt verfolgen und rapportieren können.

  • Opfer von Gewalt rehabilitieren und sie unterstützen

  • Den Regierungsverantwortlichen und NGOs die Verbindung von Gewalt und HIV Risiko-Verhalten klarmachen.

  • Schutzzentren in Ägypten vergrössern und besser einrichten.

  • Bewusstseinsbildung bei allen Akteuren.

  • Vereinfachte Verfahren für alle Frauen ermöglichen

Al Shebab Foundation for Comprehensive Development ist die durchführende Organisation.


Syrien
UNIFEM

 

UNIFEM - Gemeindezentrum zur Unterbringung und Rehabilitation von Frauen
in Syrien, die Opfer von Gewalt sind

Zusammenfassung

Mit dem Projekt soll ein hoch qualifiziertes „One-Stop“ Zentrum geschaffen werden, mit dem Frauen, die Gewalttaten überlebt haben, speziell diejenigen, die in Armut leben, mit Schutz, medizinischen, rechtlichen und Integrationsmassnahmen geholfen wird.  

Das Projekt startet eine breite Bewusstseinsbildungs-Kampagne für alle Beteiligten: Entscheidungsträger, potenzielle Kunden, Überlebende von Gewaltattacken, die Einwohner. Es soll Schulungen geben für Gesundheitsangestellte, Lehrer, Sozialarbeiter, Justizbeamte, Gemeinde- und religiöse Führer und die Medien. Das Projekt wird zusammen mit dem Ministry of Social Affairs, dem Ministry of Labour und NGOs durchgeführt.   

Das Zentrum wird eingerichtet und das Personal und die Volontäre ausgebildet.

Geplant sind Informations-Kampagnen zu Frauenrechten und der Verantwortung, sie zu respektieren. Männer und Knaben sollen aufgefordert werden, sich stark zu machen gegen Gewalt an Frauen. 

Wenn nötig sollen Gesetze, Vorschriften und Praktiken, die Frauen diskriminieren oder für die Frauen eine diskriminierende Wirkung haben, überprüft, revidiert, geändert oder aufgehoben werden.  

Durchführung des Projektes: Association for Women’s Role Development.


     
Afghanistan   Projekt Frauenhaus Karte-e-Solh, Bamiyan
Projet Maison pour Femmes Karte-e-Solh, Bamiyan
     

Projekt Frauen- und Waisenhaus

im Dörflein Karte-e-Solh, Bamiyan

 

Projet maison pour femmes et orphelins
au petit village Karte-e-Solh, Bamiyan

     

Die Frauen und Waisen sind Ende 2005 in ihr Haus eingezogen, für das 10  Zonta Clubs aus dem In- und Ausland die Einrichtung finanziert hatten. Die Afghanistanhilfe Schaffhausen übernimmt den laufenden Unterhalt. Jede Frau betreut dort mehrere Waisen und wie Verena Frauenfelder berichtete, war die Verbundenheit der Kinder untereinander berührend.

Das Haus liegt mitten in der Siedlung mit den 80 einfachen, traditionellen Familienhäusern. Finanziert wurden diese von der Afghanistanhilfe Schaffhausen. Es gibt dort ausser dem Frauen- und Waisenhaus eine Klinik und je eine Schule für Mädchen und Knaben sowie ein Mehrzweck-Ausbildungshaus für Frauen. Das Dörfchen entwickelt sich sehr gut; die Bewohner sind initiativ, bauen teilweise ihre Küche außen an, um mehr Platz zu gewinnen, pflanzen Bäume, Gemüse, züchten Hühner. 

 

Les femmes et les orphelins habitent dans la nouvelle maison à Bamiyan depuis fin 2005. 10  clubs Zonta de la Suisse et d’autres pays ont payé l’aménagement de la maison et l’Afghanistan-Hilfe Schaffhausen paie pour l’entretien. Chaque femme s’occupe de plusieurs orphelins et Verena Frauenfelder nous informe que lors de sa dernière visite l’attachement entre les enfants l’a beaucoup touché.

 

La maison est située au milieu de l’habitat rural avec les 80 maisons simples, traditionnelles pour familles qui ont été payés par l’Afghanistan-Hilfe Schaffhausen. Il y a également un dispensaire et une école pour les filles et une pour les garçons ainsi qu’un centre de formation polyvalent. Le petit village se développe très bien et les habitants montrent beaucoup d’initiative – il y en a qui ajoutent leur cuisine dehors pour gagner plus de place, plantent des arbres, des légumes, élèvent des poules.

 

Bamiyan ist anders

Es leben dort vor allem die fleissigen und aufgeschlossenen Hazaras und seit dem Frühling 2005 hat Bamiyan als Provinz-Governor eine Frau, die Erste überhaupt. Habiba Sarabi ist selbst eine Hazara und war Nachfolgerin von Sima Samar im Frauenministerium. Eine traurige Berühmtheit erlangte Bamiyan durch die im Frühling 2001 von den Taliban zerstörten Riesenbuddhas. Zurück bleiben nicht nur die leeren Nischen aber auch das Labyrinth der brüchigen Höhlen, der Unterkünfte der Mönche. In diesen Räumen gibt es noch Teile buddhistischer Fresken, die mittlerweile als die ältesten der Welt angesehen werden. Die einstige Pracht lässt sich anhand der Fragmente nur noch erahnen. Die Überreste der zerstörten Monumente kamen übrigens 2008 auf die Liste der 100 am meisten gefährdeten Stätten des World Monuments Fund. Bamiyan ist ausserdem berühmt wegen seiner Naturschönheit, z.B. die Band-e-Amir Seen.

 

Bamiyan est différent
 

Ce sont surtout les Hazaras qui sont diligents avec un caractère ouvert qui vivent là. En printemps 2005 Habiba Sarabi, également une Hazara qui suivait Sima Samar dans le ministre de la condition féminine, est devenue gouverneur de la province de Bamiyan.  Bamiyan était célèbre et il l’est toujours, à cause des Bouddhas qui ont malheureusement été détruits par les Taliban en 2001. Il en restent les niches vides mais également le labyrinthe des caves fragiles, les abris des moines. Là il y a encore des éléments de fresques bouddhistes qui sont considérés les plus vieux du monde. Selon les fragments l’on ne peut que deviner la magnificence d’autrefois. En 2008 ce qui reste des monuments détruits a été mis sur la liste du World Monument Fund des endroits les plus en danger. En plus la beauté naturelle de Bamiyan est fameuse, p.ex. les lacs Band-e-Amir.

 

Auch im Namen von Verena Frauenfelder von der Afghanistan-Hilfe Schaffhausen nochmals herzlichen Dank an alle Zontians, die sich bei diesem Projekt beteiligt oder sonstwie die Afghanistanhilfe unterstützt haben.

Weitere Auskünfte und Unterlagen bei:

Anni Rudin, Hauptstrasse 8, CH-4411 Seltisberg

E-Mail: annirudin@vtxmail.ch  Tel. 061 911 94 65  Mitglied des Zonta Club Liestal

oder direkt bei Verena Frauenfelder Rosenbergstrasse 51, 8212 Neuhausen

Tel./Fax 052 672 23 85

 

Egalement au nom de Verena Frauenfelder de l’Afghanistan-Hilfe Schaffhausen encore une fois merci à toutes les Zontiennes qui ont soutenu l’Afghanistan-Hilfe d’une manière ou autre.

Informations et documentation chez :

Anni Rudin, Hauptstr. 8, CH-4411 Seltisberg

e-mail: annirudin@vtxmail.ch   tél. 061 911 94 76. Membre du ZC Liestal

ou directement chez Verena Frauenfelder, Rosenbergstr. 51, CH-8212 Neuhausen

tél./fax 052 672 23 85